Stellenausschreibung: Mitarbeiter*in für den Wahlkreis gesucht
Schwarz-rot für Neubestrecke zwischen Hamburg und Hannover – oder doch nicht?
Zunächst hatten sich Verkehrspolitiker*innen der schwarz-roten Koalition auf einen gemeinsamen Antrag für eine Neubaustrecke Hamburg -Hannover geeinigt. Doch dann wurde der Beschluss, der für die erste Sitzung nach der parlamentarischen Sommerpause im Verkehrsausschuss des Bundestags aufgesetzt wurde, vertagt – erneut! Dazu erklärt Julia Verlinden:
„Es ist ein Trauerspiel: Anstatt endlich das Schienen-Projekt Hamburg – Hannover, dass seit Dezember 2025 zur Entscheidung dem Bundestag vorliegt, zu beschließen, wird es aufgrund von Einzelinteressen weiter verzögert. Dabei war Schwarz-Rot mit dem Versprechen angetreten, Infrastrukturprojekte zu beschleunigen. Ich stelle fest, bei der Bahn ist die Koalition weiterhin im Schneckentempo unterwegs.
In der Anhörung des Verkehrsausschuss im April diesen Jahres haben alle Expert*innen bestätigt: Nur durch eine Neubaustrecke können mehr Kapazitäten für die Bahn zwischen Hamburg und Hannover geschaffen und die chronisch überlastete und zudem baufällige Bestandsstrecke entlastet werden. Zusätzlich braucht es die Sanierung und Verbesserung auf der Bestandsstrecke – Verzögerungen oder Reduzierung der geplanten Generalsanierung für 2029 wäre eine Katastrophe für die Region.
Nur durch die Neubaustrecke und eine rasche Bestandssanierung kann die steigende Nachfrage der Menschen in der Region nach häufigeren und verlässlicheren Bahnverbindungen bedient werden. Ein ähnlicher Entschließungsantrag der grünen Bundestagsfraktion lag seit längerem zur Beratung vor.
Doch obwohl auf Forderungen aus der Region z.B. nach verbessertem Lärmschutz aufgenommen wurden, gibt es noch Verbesserungsbedarf. So sollte es in jedem Landkreis einen Regionalhalt geben.
Ich hoffe, dass die Koalition sich kurzfristig einigt und den Antrag wieder aufsetzen lässt, damit die Menschen und vor allem die vielen Pendler*innen in Nordostniedersachsen perspektivisch nicht länger Leidtragende von ausgefallenen und unpünktlichen Zügen sein müssen.“









