Extreme Hitze zum Schulbeginn – Verlinden fordert besseren Hitzeschutz
Extreme Hitze zum Schulbeginn – Verlinden fordert besseren Hitzeschutz
Extreme Hitze zum Schulbeginn – Verlinden fordert besseren Hitzeschutz
Zum Schulbeginn werden vielerorts Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor unzureichendem Hitzeschutz in Schulgebäuden, die das Lernen und Arbeiten erheblich erschweren würden. Dazu erklärt Julia Verlinden, stellv. Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion:
„Die Bundesregierung muss die Hitzekrise endlich ernst nehmen. Während Deutschland in diesem Sommer die höchsten Temperaturen seiner Messgeschichte erlebt, zeigt sich immer mehr, wie unzureichend wir auf diese Extremwetterlage vorbereitet sind: Viele ältere Schulgebäude sind in einem energetisch schlechten Zustand, Schüler*innen und Lehrkräfte leiden unter zu hohen Temperaturen. Hinzu kommt, dass viele Schulhöfe stark versiegelt sind und sich zusätzlich aufheizen.
Entsprechende Maßnahmen können die Kommunen wegen fehlender finanzieller Mittel aber nicht allein stemmen.
Helfen könnte das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ (AURL), welches wir unter grüner Regierungsbeteiligung stetig ausgebaut haben. Es ist ein zentrales Instrument zur Förderung der klimagerechten Stadtentwicklung und zur Stärkung der Resilienz von Kommunen gegenüber Extremwetterereignissen.
Doch obwohl sich das Programm zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat, wurde die jährliche Förderung von Schwarz-Rot auf 80 Millionen Euro begrenzt – ein deutlicher Rückschritt gegenüber bisherigen Fördersummen zwischen 100-200 Millionen Euro jährlich.
Leidtragende sind die Schüler*innen und Lehrkräfte in den aufgeheizten Klassenräumen. Nur mit einer ausreichenden Finanzierung können die Kommunen beim aktiven Schutz ihrer Bevölkerung und Infrastruktur vor den Folgen des Klimawandels unterstützt werden. Die Bundesregierung muss endlich den Hitzeschutz zur Chefsache machen!“









