Bundesdelegiertenkonferenz BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENOngoing
Messe Hannover, Messegelände Halle 7, 30521 Hannover
Die Hansestadt Lüneburg verdankte im Mittelalter ihren Reichtum dem unter der Stadt gelegenen Salzstock. Mit dem Lüneburger Salz wurde damals der in der Ostsee und vor Norwegen gefangene Hering eingepökelt. Heute ist Lüneburg mit knapp 80.000 Einwohner*innen die größte Stadt des Landkreises. Der restaurierte Altstadtkern ist mit seinen typischen Backsteingebäuden ein beliebtes Touristenziel.
Mich hat damals die Universität hierher gelockt. Der Studiengang Umweltwissenschaften war ausschlaggebend, dass ich 1998 nach Lüneburg gezogen bin. Nicht zuletzt durch die vielen jungen Menschen hat sich in der Stadt eine vielfältige kulturelle sowie gesellschaftlich und politisch engagierte Szene entwickelt. Während meines Studiums habe ich hier meine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen als gewähltes Mitglied im Stadtrat gesammelt.
Seit 2013 vertrete ich im Bundestag den Wahlkreis 37, der sich aus den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zusammensetzt. Der Landkreis Lüneburg im Nordosten Niedersachsens gehört zur Metropolregion Hamburg, die einen hohen Zuzug verzeichnet. Themen, die die Menschen in der Region bewegen sind deswegen z.B. die Frage nach bezahlbarem Wohnraum und Mobilität. Ich unterstütze deshalb u.a. das Engagement für bessere Fahrradpolitik, für bessere Bahnanbindung und gegen die geplante Autobahn A 39.
Neuen Angaben des Bundesverkehrsministeriums zu Folge soll sich der Nutzen des A39 Neubaus seit der letzten Ermittlung mehr als verdoppelt haben. Die neuen Zahlen werfen Fragen auf.
Statt den massiven Modernisierungsstau bei Brücken und Schiene anzugehen, treibt die Koalition im Haushalt 2026 Schindluder mit dem 500 Mrd. Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Viel zu wenig der neuen, schuldenfinanzierten Mittel fließt in echte, zusätzliche Investitionen, sondern versickert in Haushaltslöchern und Wahlgeschenken.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat einen neuen Arbeitsstand für die Suche nach einem atomaren Endlager veröffentlicht. Julia Verlinden, stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, begrüßt, dass das Suchverfahren einen weiteren Schritt vorankommt, sieht aber noch viele Gebiete in der Prüfung.
Julia Verlinden kritisiert, dass trotz Auskunftsrecht des Bundestages das Bundesverkehrsministerium bisher die Veröffentlichung der Berechnungsgrundlagen für das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Autobahnneubauprojekts A39 verweigert.
Der Finanzierungs- und Realisierungsplan der Autobahn GmbH, der dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags in dieser Woche vorgelegt wurde, zeigt, dass weder die dringende Sanierung von Autobahnen – insbesondere Brücken – noch der Lärmschutz durch die schwarz-rote Koalition ausreichend finanziert sind
Julia Verlinden hat einen Sack mit Sand vom Ufer der Elbe aus ihrem Wahlkreis für das Kunstwerk „Der Bevölkerung“ im nördlichen Lichthof des Berliner Reichstagsgebäudes übergeben.
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