Keine Förderung von fossilen Rohstoffen durch Fracking

30. Juni 2021

Fracking zur Erschließung von Gas- oder Ölvorkommen birgt immense Gefahren für Mensch und Umwelt und widerspricht den Pariser Klimazielen. Daher gehört die Förderung von fossilen Rohstoffen durch Fracking vollumfänglich ausgeschlossen. Selbst die Expertenkommission Fracking hat in ihrem vorerst letzten Bericht erkannt, dass sich die Rahmenbedingungen seit ihrer Einberufung tiefgreifend verändert haben.

Hätte diese Bundesregierung den Beschluss des höchsten deutschen Gerichtes zum Klimaschutz wirklich ernst genommen, wäre sie die für dieses Jahr angesetzte Überarbeitung der Frackinggesetzgebung frühzeitig angegangen. Stattdessen verharrt sie trotz neuer Klimaziele im fossilen Zeitalter und unterstützt sogar noch die Bestrebungen für den Neubau fossil genutzter Infrastrukturen wie das Flüssiggas-(LNG-)Terminal in Brunsbüttel zum Import von Frackinggas. Dabei ist klar: Klimaschutz ist eine globale Aufgabe und anstatt ungebremst fossile Rohstoffe aus dem Boden zu pressen, und dabei besonders klimaschädliche Methanleckagen zu verursachen, brauchen wir einen weltweiten massiven Ausbau der erneuerbaren Energien.

Der Bericht ist hier abrufbar.