Gebäudemodernisierungsgesetz“ bremst Klimaschutz und günstiges Heizen aus
26. Februar 2026
Durch die von der schwarz-roten Koalition vorgelegten Eckpunkte des „Gebäudemodernisierungsgesetzes“ werden Klimaschutz und günstiges Heizen ausgebremst. Dazu erklärt Julia Verlinden:
„Die Koalition aus Union und SPD erhöht fossile Energieabhängigkeiten, indem sie das Gebäudeenergiegesetz aufweicht und sozial gerechte Regelungen für erneuerbares Heizen streicht. Die Abhängigkeit von Trump-Flüssiggas-Importen wird durch die Quote erhöht, statt sie zu reduzieren. Davon profitiert nur die Gaslobby.
Zudem macht eine Luxusgasquote das Heizen für Verbraucher*innen teuer und treibt sie in eine fossile Heizkostenfalle. CDU/CSU wollen, dass Verbraucher*innen und Wirtschaft jetzt den Preis für den populistischen Wahlkampf zahlen – und die SPD macht mit!
Der Heizungsmarkt erholt sich gerade und Wärmepumpen sind nicht nur technologisch ausgereift und bei Verbraucher*innen immer beliebter, sondern sind Wachstumstreiber. Und sie funktioniert auch in Mehrfamilienhäusern. In Lüneburg wurde beispielsweise im letzten Jahr eine Wärmepumpenanlage in Betrieb genommen, welche 4 Gebäude mit insgesamt 92 Wohneinheiten versorgt. Dass ausgerechnet die Wirtschaftsministerin eine der wenigen Wachstumsdynamiken beschädigt, ist wirtschaftsfeindlich.
Es ist zu befürchten, dass Mieter*innen ein Kostenschock droht und Unsicherheit für eine ganze Wirtschaftsbranche und das Handwerk gestiftet wird.“