Im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags hat eine Anhörung zur Ausbaustrecke/Neubaustrecke Hannover-Hamburg stattgefunden. Dazu erklärt Julia Verlinden
„Angesichts immer noch steigender Emissionen im Verkehrssektor brauchen wir die Schiene für eine klimafreundliche und bezahlbare Mobilität. Daher freut es mich, dass die Expert*innen in der Anhörung des Verkehrsausschusses die Pläne der Bahn für eine Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover mehrheitlich gestützt haben. Deutlich wurde, dass nur eine Neubaustrecke die erforderlichen Kapazitäten schafft. Ein Ausbau der Bestandsstrecke hingegen würde zusätzlich 20 Jahre länger dauern und nicht die gewünschten Entlastungen bringen.
Zudem lassen sich durch die Neubaustrecke auch bedeutende Verbesserungen für den ländlichen Raum realisieren. Durch die Errichtung von Regionalhalten z.B. in Soltau, Bergen (LK Celle) und Garlstorf (LK Harburg) können Regionen, welche bisher noch nicht bzw. schlecht an die Schiene angebunden sind, Menschen ermöglichen, mit einem schnellen Regionalverkehr mit attraktiven Fahrzeiten verlässlich unterwegs zu sein.
Ernüchternd ist, dass die Maßnahmen der sogenannten Qualitätsoffensive auf der Bestandstrecke geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Enttäuschend für die vielen Pendler*innen die täglich unter verspäteten Zügen leiden. Hier muss die Bundesregierung dringend die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen.“
Alle Informationen sowie die Aufzeichnung der Anhörung gibt es hier.