Austausch zwischen Julia Verlinden und der CLAGE GmbH

Bundesregierung bereitet den Weg für mehr riskantes Fracking
Zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage nach Einsetzung der Expertenkommission zur Begleitung von Fracking-Probebohrungen sagt Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:
"Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Bundesregierung gibt mit der Expertenkommission den Startschuss für Schiefergas-Fracking. Statt Fracking endlich für alle Lagerstätten zu verbieten, will die Bundesregierung diese riskante Fördermethode ausweiten. Und das gegen den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland. Die Interessen der Erdgas- und Erdöllobby dürfen keinen Vorrang vor Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz haben! Ein Fracking-Verbotsgesetz ohne Ausnahmen, wie wir Grüne es vorgeschlagen haben, ist überfällig. Weil die große Koalition ein generelles Fracking-Verbot auf Bundesebene verweigert, müssen die Bundesländer jetzt die Probebohrungen verhindern. Allen voran die niedersächsische Landesregierung sollte sich unmissverständlich zum Fracking-Verbot in Schiefergestein bekennen, das die rot-grüne Vorgängerregierung beschlossen hatte."
Hintergrund:
Letztes Jahr antwortete die Bundesregierung, dass „…personelle Entscheidungen zur Besetzung der Expertenkommission … erst dann getroffen werden, wenn konkrete Anträge auf Erteilung wasserrechtlicher Erlaubnisse für unkonventionelle Fracking-Erprobungsvorhaben zu erwarten sind.“
Jetzt schreibt die Bundesregierung in der Antwort auf eine aktuelle Nachfrage zur Einsetzung der Expertenkommission: „Die Benennung dieser Mitglieder der Expertenkommission erfolgt durch einen Beschluss der Bundesregierung, der derzeit vorbereitet wird.“









