14.07.2020

Wie geht es weiter für Lüneburgs Pendler*innen - Julia Verlinden im Gespräch mit DB Netz

Julia Verlinden hat sich mit Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für die Länder Niedersachsen und Bremen (rechts) und Michael Körber von der DB Netz AG (links) zum Austausch getroffen. (Foto: Svenja Appuhn)

Wie lange müssen Lüneburgs Pendler*innen darum bangen, zu spät zur Arbeit zu kommen oder die Kinder am Abend nicht zu Bett bringen zu können? Zugausfälle und Verspätungen des Metronoms ist ein Thema, dass die Bürger*innen Lüneburgs seit langer Zeit umtreibt. In den letzten Monaten führte die grüne Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden deshalb bereits Gespräche mit dem Metronom und der Gewerkschaft deutscher Lokführer (GDL), vergangene Woche nun auch mit der Deutschen Bahn.

Dazu Julia Verlinden: „Die Gespräche in den letzten Monaten haben uns gezeigt, dass eine leistungsfähige und flexibel nutzbare Schieneninfrastruktur die Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Nahverkehr ist. Das Schienennetz und auch die dazugehörigen Bahnhöfe in unserer Metropolregion sind aber überlastet und zu unflexibel. Schon kleinere Störungen im Betriebsablauf lösen damit Verspätungen aus. Die Metronom Geschäftsführung schlägt deshalb unter Anderem kleinere Nachbesserungen, wie etwa zusätzliche Weichen, vor. Im Gespräch mit der DB hat sich gezeigt, dass man sich der Probleme im Netz durchaus bewusst ist und derzeit überprüft wird, welche Verbesserungen man für das Netz auch kurzfristig umsetzen könne – das dürfte ein Hoffnungsschimmer für die Pendlerinnen und Pendler sein. Für Lüneburg ist vor allem entscheidend, dass Infrastrukturmaßnahmen nicht mit dem Verweis auf das Großprojekt Alpha-E aufgeschoben werden, denn dessen Realisierung dürfte noch viele Jahre in Anspruch nehmen.“

Am Mi, 23. September um 19:30 Uhr laden Julia Verlinden und der grüne Landtagsabgeordnete Detlev Schulz-Hendel im Kulturforum Wienebüttel zur Diskussion rund um Verspätungen und Zugausfälle ein. Den beiden Abgeordneten ist wichtig, den Bürger*innen transparent zu machen, an welchen Stellen es hakt, was bereits unternommen wird, und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Verantwortlichen persönlich zu fragen und mit ihren Erwartungen zu adressieren. Mit dabei sein werden neben der DB Netz auch die Metronom Geschäftsführung und ein Fahrgastverband. Auch die Gewerkschaft deutscher Lokführer ist angefragt. 

URL:http://julia-verlinden.de/meine-themen/atommuell/atommuell-detail/article/-65d486d802/